Familienaufstellung Galerie

Bildliche Eindrücke aus verschiedenen Aufstellungen

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Das Umsetzen nach der Aufstellung! 

https://localhost/baier/_upgrade/images/fam2.jpgWie setze ich um, was in der Aufstellung erlebt wurde? Eine Familienaufstellung wirkt oftmals unmittelbar, es sind jedoch in der Tiefe der Seele noch viele PROZESSE und UMWANDLUNGEN im Gange.Ein vorschnelles „Umsetzen-Wollen“ kann diese inneren Abläufe stören oder gar unterbrechen. Das wäre gleichzusetzen mit einem Landwirt welcher kurz nach der Saat die Samen wieder ausgräbt, um nachzusehen, ob der Samen gekeimt und Wurzeln ausgetrieben hat.

Die Zeit der Saat ist nicht die Zeit der Ernte. Lebe dein Leben so weiter, wie es sich ergibt.Impulse die aus Tiefen der Seele kommen, werden Veränderungen formen können. Diese kommen nicht vorsätzlich aus dem Kopf, sondern eben von der Seele. Die Saat wächst im Stillen kraftvoll und gut.

 
Was darf oder kann man der angehörigen Familie erzählen?

Wenn man das Erlebte seiner Aufstellung nur in Bruchstücken erzählt,  kann es sein, dass es die seelischen Abläufe stört und die Wirkung vermindert, bzw. endkräftigt. Also wenn man darüber sprechen möchte, sollte alles Erlebte erzählt werden, dann kann die Kraft der Aufstellung weiterhin  fließen und in ihrer Wirkung ihr Ziel erreichen.

In Aufstellungen erleben wir manchmal Hinweise auf unbekannte Zusammenhänge die sich im Nachhinein oft als sehr real erweisen.

Ebenso kann es sein, dass z.B. bei einem Paar welches sich in einer Beziehungskrise befindet, ein Lösungsbild von Harmonie und Liebe zeigt, und diese sich doch darauf hin bald trennen.Hier  gibt dann eine tiefe Liebe die Kraft, dass ein gegenseitiges Loslassen einen neuen Weg finden darf.

Es gibt viele Wahrheiten. Bei Aufstellungen erleben wir eine phänomenologische Wahrheit. Es ist die Wahrheit des Momentes. So ist eine Familienaufstellung weder ein Beweismittel noch ein Zukunftsorakel.

Es geht nicht nur um Wahrheit, sondern auch um Botschaft und Wirkung. Wer zuviel nach der Wahrheit fragt, nutzt den Zweifel um nicht weitergehen zu müssen.

Es kann sein, dass man sich nach einer Aufstellung eine Weile orientierungslos fühlt, weil ein innerer Wandel stattfindet und sich belastende Verstrickungen sowie Gefühle auflösen.


Gibt es körperliche Beschwerden nach einer Aufstellung?

Körper Geist und Seele wirken zusammen. Bei körperlichen Signalen kann man davon ausgehen, dass die Seele es ist, welche ihren Weg und Wurzeln sucht.


Wie viele Aufstellungen sind sinnvoll?

Es gibt hier keine Pauschalregelung. Je nach Situation ist es gut ein paar Monate oder Jahre vergehen zu lassen, bevor man an eine 2. Aufstellung, oder evtl. ein Thema aufstellen sollte.

Letztlich nimmt uns keine Aufstellung die Eigenverantwortung für unser Leben und Handeln und Denken ab. Auch wenn sich manches auf einmal „zufällig und wie von selbst“ ergibt!

Du entscheidest also immer selbst, wie und wo Du im Leben weitergehen möchtest.

Der Sinn einer Familienaufstellung ist, zu erkennen - 
- in welche Lebensumstände der Klient eingebunden ist 
- welches Beziehungsgeflecht oder soziales Gefüge ihn beeinflusst
- welches Schicksal er trägt und welchen Stellenwert dieses in seiner

Wertschätzung einnimmt, 

zum anderen kann die Verstrickung durch Aufdeckung und Wertschätzung des früheren Ereignisses aufgelöst werden, sodass der Klient befreit wird und sein eigenes Leben selbstbestimmt leben kann.

Die Aufstellungsarbeit hilft, sich von belastenden Gefühlen oder Verhaltensweisen zu lösen oder festgefahrene Lebensumstände zu ändern. Sie bietet professionelle Hilfe bei Störungen der Gesundheit und eignet sich für die Bearbeitung von Fragestellungen und Problemen im beruflichen Bereich.

Bei vielen Konflikten innerhalb von Beziehungen spielt das Sippenvermächtnis eine große Rolle. Ob ein früheres Schicksal wiederbelebt wird, ein früheres Unrecht geahndet werden soll, wie auch immer alte Bindungen noch wirken, da sie größtenteils unbewusst sind, können fatale Folgen entstehen. Oft entwickeln sich automatische Reaktionsmuster, die mit entsprechenden Gefühlen uns selbst bedrücken.


In der Gegenwart

Unsere Herkunft ist das Geschichtete, der Boden unter unseren Füßen, welcher unsere Gegenwart trägt. Wir können zwar behaupten: Es war und ist vorbei. Doch all das, was wir nicht verabschieden konnten, da es im Dunkeln lag oder für uns zu verwirrend, zu unübersichtlich, zu bedrohlich oder zu schmerzhaft war, ist auch heute noch wirksam. 

Das Wesen des Lebens ist Gegenwart und auch im Lebensbaum der Menschen sind alle Jahresringe gleichzeitig vorhanden und seine Kraft zieht er aus den Wurzeln.


Zweierlei Liebe

Bei Problemen in der Paarbeziehung oder der eigenen Familie ist wichtig wahrzunehmen, wie das Fundament des Paarseins, die Gleichwertigkeit, gestört werden kann. Liebesgefühle sind oft mit der Bedürftigkeit und den geheimen Absichten des inneren Kindes im Bunde. Diese Liebe glaubt sich dann berechtigt den anderen zu retten, zu bessern, zu schützen, zu erziehen oder liebend etwas in Ordnung bringen zu wollen, was lediglich verschoben ist und lange schon vorbei.

Hier bietet unser persönliches Gewissen kein Korrektiv. Und da wir vermeintlich aus Liebe handeln, glauben wir uns zu solchem Verhalten berechtigt oder gar verpflichtet. Wir wollen den Schaden nicht wahrhaben und ärgern uns dann über die Uneinsichtigkeit des Partners oder anderer Angehörigen. 

Häufig finden wir hier im Hintergrund übernommene Gefühle und ungelöste Bindungen zu Personen der Herkunftsfamilie, z. B. zu Mutter und Vater, oder zu anderen, meist ausgeblendeten oder abgewerteten Mitgliedern dieser Familie.


Abschied nehmen

Die Motive kindlich-blinder Liebe zu durchschauen heißt, den eigenen Blick zu öffnen. So kann bislang Ungesehenem Platz gegeben werden und man kann einen eigenen Standpunkt finden, der es möglich macht, von Verstrickung und Illusion Abschied zu nehmen.

Auch wenn es eigenartig klingt: Viele schwere Probleme in Paarbeziehungen haben wenig mit der Liebe dieser Menschen zu einander zu tun. Solange sie blind verbunden sind mit ihrer Herkunft, bleiben sie im Grunde einander fremd und zerreiben ihre Liebe bei den vergeblichen Versuchen, sich gegenseitig zu heilen oder glücklich zu machen. Tragisch ist es manchmal zu sehen, wie gute Absichten so wenig gutes und lebendiges Miteinander ergibt.

Auffällig ist auch, dass Paare oft aus einer tieferen und ungewussten Seelenverwandtschaft zu einander finden und in solchen Seminaren verwundert feststellen, dass sich in beider Herkunft ähnliches Schicksal zeigt.

Die Anstrengungen in dieser Arbeit hier dienen also der "Liebe auf den zweiten Blick".


Unterbrochene Hinbewegung

Eine andere wichtige Dynamik, die streng genommen nicht systemisch ist, sich aber in der Paarbeziehung, in der Familie und anderen Gemeinschaften nachteilig auswirkt, ist die unterbrochene Hinbewegung. Hier geht es um eine frühe Trennung des Kindes vor allem  von der Mutter, aber auch vom Vater.

Später, in der Übertragung auf andere Lebensfelder, besonders auf Liebesbeziehungen, können reflexartig frühe Ängste, untröstliches Misstrauen, Rückzug und Kältegefühle, aber auch große Unzufriedenheit, Enttäuschung, bis hin zu Trotz, Wut und Hass, auftauchen. Es gelingt dann nicht, sich dem Partner oder auch anderen Mitmenschen so zuzuwenden, dass man jenes nehmen und nutzen kann, was dieser gibt oder ist.

Auch bilden sich Überzeugungen wie z. B. "Ach, immer dasselbe", "Das hat doch alles keinen Sinn" bis hin zum trotzigen "Ich werde mich nie mehr schwach zeigen" oder wütenden "Mit mir nicht!". Meistens sind es bekannte, von Zeit zu Zeit auftauchende Gefühlszustände und Denkinhalte.

Viele Nähe-Distanz-Probleme haben damit zu tun. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten therapeutisch zu helfen und solch ein Verhalten zu verändern, u.a. während einer Familienaufstellung.

Das innere Bild dieser neuen Ordnung kann für die aufstellende Person heilsam wirken, weil sie sich jetzt ihrer Familie im Guten verbunden fühlt, sich aus ihrer Verstrickung lösen kann und dadurch Kraft bekommt und frei wird, das Eigene zu leben.

Wenn wir unseren Platz in Familie und Beruf ausfüllen wollen, sind wir als Einzelperson immer auch konfrontiert mit einer verborgenen Ordnung, die in ungeahnten Tiefen hintergründig wirkt.

Eine Voraussetzung für das Gelingen und Meistern des eigenen Lebens ist die Bewusstwerdung der Loyalität zur Herkunftsfamilie.  Diese Kraft die von der Familienaufstellung heraus frei wird, kann bis zu 2 Jahre wirken und sollte auch die Freiheit bekommen, wirken zu dürfen.

Das heißt, man sollte jetzt keine übereilten Schritte machen, oder mit dem Verstande irgendwelche Zielrichtungen eingrenzen.

Wenn in einer Aufstellung der Eindruck entsteht, dass vielleicht auf einzelne Personen zu wenig hingeschaut wurde, blockiert man diese Kräfte mit dem Kopf.

Denn vieles wird geschehen, auch was nicht mit dem menschlichen Sinne ist gesehen.

fam2Es ist klar, ohne Wurzeln  gibt es kein Wachstum. Der Baum kann ohne seinen Wurzeln nicht wachsen. Nur wenn ein Fließen von der Wurzel her bis zu den kleinsten Zweigen möglich ist, kann der Baum wachsen und sich entfalten .

Es ist wenig sinnvoll, sich gegen diese einfache Erkenntnis abzumühen. Wir fühlen uns entlastet und können unseren eigenen, besonderen Weg erst dann gehen, wenn die Bindung an die Herkunftsfamilie anerkannt und die Beziehung zu allen wichtigen Personen aus dem System der Familie gut ist.

Dann spüren wir die Kraft unserer Eltern und unserer Herkunftsfamilie im Rücken.Krisen und Krankheiten sind häufig ein Hinweis darauf, dass die Ordnung gestört ist. Dann ist es oft sehr hilfreich, nach den Ursachen der Störungen und nach möglichen Verstrickungen zu schauen.